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Algenöl, eine reine DHA-Quelle, unterstützt die Gelenke des Hundes: bessere Auflösung von Entzündungen, Schutz des Knorpels und hervorragende Verdauungstoleranz.
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Natürliche ZutatenWenn die Beweglichkeit eines Hundes nachlässt (Schwierigkeiten beim Aufstehen, Steifheit, ungewöhnliche Langsamkeit), gehören Omega-3-Fettsäuren zu den ersten Optionen, die in Betracht gezogen werden. Unter den möglichen Optionen gewinnt Algenöl zunehmend an Bedeutung: Es ist eine direkte Quelle für EPA und DHA, wird aus marinen Mikroalgen gewonnen, ist frei von Verunreinigungen und zeichnet sich durch eine besonders stabile Zusammensetzung aus.
Aber was wissen wir wirklich über seinen Nutzen für die Gelenke von Hunden?
Um diese Fragen klar zu beantworten, müssen wir betrachten, was die Studien über seine Wirkung auf Entzündungen, seine möglichen Auswirkungen auf das Gelenkgewebe und darüber zeigen, wie seine Bioverfügbarkeit es zu einer interessanten Unterstützung der Mobilität machen könnte.
Dieser Artikel bietet eine präzise und allgemein verständliche Zusammenfassung dieser Daten.
Algenöl ist eine direkte Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die von marinen Mikroalgen gebildet werden, bevor sie über die Nahrungskette in Fische gelangen. Bei PERNIXOL® stammt das Öl aus einem sorgfältig ausgewählten Stamm von Schizochytrium sp., einem von Natur aus DHA-reichen Mikroorganismus.
Im Gegensatz zu offenen Systemen, die für andere Algenformen verwendet werden, wird dieser Stamm in einem geschlossenen Fermenter kultiviert – einer kontrollierten Umgebung ohne Kontakt mit Schwermetallen, Biotoxinen oder Meeresrückständen. Jeder Parameter (Temperatur, pH-Wert, Sauerstoffversorgung) wird präzise eingestellt, um eine stabile Zusammensetzung von Charge zu Charge zu gewährleisten.
Für die Tierernährung hat dieses Verfahren einen entscheidenden Vorteil:
konstante Reinheit und hohe Konzentration an Omega-3, unabhängig von den saisonalen Schwankungen, die in Ölen aus der Fischerei beobachtet werden.
Sobald die Mikroalgenbiomasse ihre Reife erreicht hat, wird das Öl durch einen schonenden mechanischen und enzymatischen Prozess ohne Lösungsmittel extrahiert. DHA bleibt somit in seiner natürlichen Triglyceridform erhalten, die für ihre gute Assimilation bei Hunden bekannt ist.
Dieses sehr spezifische, reichhaltige, stabile und reproduzierbare Lipidprofil erklärt, warum Algenöl heute großes Interesse weckt, wenn es darum geht, entzündliche Prozesse im Zusammenhang mit der Beweglichkeit positiv zu beeinflussen.
Der Hauptvorteil von Algenöl liegt in seinem außergewöhnlich hohen DHA-Gehalt von bis zu 55 %.
DHA ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure, die für die ordnungsgemäße Funktion der Zellmembranen, die Nervenkommunikation und die Aufrechterhaltung des Entzündungsgleichgewichts des Körpers unerlässlich ist.
Bei Hunden trägt eine ausreichende Zufuhr von DHA zur Unterstützung der kognitiven Funktionen, des Sehvermögens, des Gedächtnisses, der Herz-Kreislauf-Gesundheit und auch der Gelenke bei, insbesondere bei älteren oder empfindlichen Tieren.
Erfahren Sie mehr über Omega-3 EPA+DHA
Nahrungsergänzungsmittel mit Algenöl gibt es in verschiedenen Formen, ihr Prinzip bleibt jedoch dasselbe: die Bereitstellung einer genauen Dosis DHA.
Am gebräuchlichsten sind flüssige Öle in Flaschen, da sich die Menge so leicht an den jeweiligen Hund anpassen lässt.
Einige Formeln sind verkapselt, andere in Kauhappen oder Tabletten enthalten, die sich im Alltag leichter verabreichen lassen.
Ihre Zusammensetzung kann von Produkt zu Produkt variieren (DHA-Gehalt, Antioxidantien, Mischung mit anderen Ölen). Daher ist es wichtig, die tatsächlich pro Dosis enthaltene DHA-Menge zu prüfen und sich nicht nur auf die Angabe „Algenöl“ auf dem Etikett zu verlassen.
Der Nutzen von Algenöl für die Gelenke beruht auf mehreren sich ergänzenden Mechanismen: einer Wirkung auf Entzündungen, einem Einfluss auf Knorpelzellen und einer Rolle bei der Gewebereparatur.
Das im Algenöl enthaltene DHA wird in Resolvine, Protectine und Maresine umgewandelt. Diese spezialisierten Moleküle helfen dem Körper, Entzündungen zu beenden, anstatt sie lediglich zu blockieren.
Studien zeigen folgende Wirkungen dieser Mediatoren:
Zusammenfassend: DHA hilft dem Körper, schneller aus einem anhaltenden Entzündungszustand herauszukommen.
Bei einer Entzündung produziert das Gelenk im Übermaß sogenannte Zytokine (TNF-α, IL-1β, IL-6). Diese verstärken Schmerzen und aktivieren sogenannte MMP-Enzyme, die für den Knorpelabbau verantwortlich sind. DHA kann daher:
Ergebnis: ein Gelenk, das weniger von innen angegriffen wird.
DHA wird in die Membranen von Chondrozyten (Knorpelzellen) und Synoviozyten eingebaut und macht sie flexibler und widerstandsfähiger. Mit DHA angereicherte Membranen reagieren weniger heftig auf Entzündungssignale, übertragen Informationen besser zwischen Zellen und halten den mechanischen Belastungen des täglichen Lebens besser stand.
Einige aus DHA gebildete Mediatoren, darunter Resolvin D1 und Maresin 1, spielen eine proregenerative Rolle und können:
Mit anderen Worten: DHA lindert nicht nur Entzündungen, sondern schafft auch ein günstiges Umfeld für die Reparatur von Gelenkgewebe.
Langkettige Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) waren Gegenstand mehrerer klinischer Studien an Hunden mit Gelenkerkrankungen. Auch wenn in dieser Arbeit hauptsächlich Fischöle zum Einsatz kommen, werden die gleichen Moleküle bewertet wie Algenöl, was fundierte Rückschlüsse auf deren gemeinsamen Nutzen zulässt.
In einer großen Studie von Fritsch et al. (2010) erhielten Hunde mit Arthrose Rationen mit unterschiedlichem EPA/DHA-Gehalt. Die Forschenden beobachteten bei den Hunden mit den höchsten Dosen eine signifikante Verbesserung der Belastungskraft der betroffenen Gliedmaße, gemessen mithilfe einer Kraftmessplatte. Auch die Halter berichteten über weniger Steifheit beim Aufstehen und eine bessere Fähigkeit zu gehen oder zu laufen.
Roush et al. (2010) führten mehrere kontrollierte Studien durch, in denen Hunde mit Arthrose entweder eine Kontrolldiät oder eine mit marinem Omega-3 angereicherte Diät erhielten. Die Ergebnisse stimmen überein:
Ergänzende Arbeiten (Bauer, 2011) bestätigen außerdem, dass Hunde mit einer ausreichenden EPA-/DHA-Zufuhr weniger PGE₂ (schmerzförderndes Prostaglandin) und weniger LTB₄ (entzündungsförderndes Leukotrien) bilden und eine schnelle Anreicherung von Knorpel und Gelenkflüssigkeit mit Omega-3 aufweisen. Dies zeigt, dass diese Fettsäuren direkt in das Gelenkgewebe eingebaut werden.
Studien an Hunden zeigen, dass DHA-reiches Algenöl gut vertragen wird. In einer Verdaulichkeits- und Sicherheitsstudie an erwachsenen Hunden wurden nach der Ergänzung mit DHA aus Algen keine Veränderungen der Leber- oder Nierenwerte festgestellt (PLEFA, 2015). Eine weitere im Animal Science Journal veröffentlichte Studie bestätigte eine effiziente Aufnahme von DHA aus Algen und das Ausbleiben von Nebenwirkungen während der klinischen Nachbeobachtung. Eine jüngere randomisierte Studie (Metabolites, 2024) mit 24 Beagle-Hunden stellte lediglich leichte, vorübergehende Nebenwirkungen fest, ohne dass die Behandlung abgebrochen werden musste.
Zusammenfassend erscheint Algenöl als sichere Omega-3-Quelle für Hunde, gut assimiliert und ohne größere Nebenwirkungen berichtet.
Die verfügbaren Studien an Hunden zeigen, dass die Wirkung von Omega-3 vor allem von der täglichen EPA-/DHA-Zufuhr und weniger von der Quelle selbst abhängt. Zur Unterstützung der Mobilität weisen die klinischen Studien zu Omega-3 bei Hunden mit empfindlichen Gelenken auf einen Bereich von 50 bis 100 mg EPA+DHA pro kg Körpergewicht und Tag hin.
Da Algenöl besonders reich an DHA ist – je nach Stamm von Schizochytrium sp. häufig 200 bis 400 mg/ml –, lässt sich diese Aufnahmemenge mit kleinen Volumina leicht erreichen, was die Akzeptanz bei Hund und Halter verbessert.
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Algenöl ist heute eine besonders interessante Omega-3-Quelle zur Unterstützung der Beweglichkeit von Hunden. Sein natürlicher DHA-Reichtum, seine Reinheit, Stabilität und hohe Bioverfügbarkeit machen es zu einer zuverlässigen Alternative zu Fischöl. Die verfügbaren Daten zeigen eine Reihe sich ergänzender Wirkungen: Unterstützung der Auflösung von Entzündungen, Schutz der Gelenkzellen, Modulation von Zytokinen, Verringerung der Aktivität knorpelabbauender Enzyme und sogar Aktivierung reparaturfördernder Mechanismen.
Klinische Studien an Hunden mit Gelenkerkrankungen bestätigen den Nutzen langkettiger Omega-3-Fettsäuren (EPA+DHA) für die Verbesserung der täglichen Mobilität und des Komforts. Spezifische Arbeiten zu Algenöl zeigen zudem eine ausgezeichnete Verdauungs- und Stoffwechselverträglichkeit.
Bei entsprechender Dosierung kann Algenöl daher Teil eines umfassenden Ansatzes zur Gelenkunterstützung sein: Gewichtskontrolle, angepasste Aktivität, tierärztliche Begleitung und eine hochwertige Omega-3-Ergänzung. Eine natürliche, präzise und inzwischen solide dokumentierte Lösung.
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Dieser Artikel wurde vom F&E-Team des Sensilia-Labors verfasst, das auf Tierernährung spezialisiert ist.