Das Labor Sensilia ist ein französisches, familiengeführtes und unabhängiges Labor in der Gironde (Frankreich). Seit 2019 entwickeln und fertigen wir gesunde und innovative Wellness-Produkte.

Omega-3 für Hunde: Erfahren Sie, wie sich Phospholipide und Triglyceride bei Aufnahme, Stabilität und Einsatz für die Gelenkgesundheit unterscheiden.
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Omega-3Wenn es um Gelenkkomfort beim Hund geht, gelten Omega-3 heute als wertvolle Verbündete. Ihre natürliche entzündungshemmende Wirkung, insbesondere über EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure), ist gut dokumentiert.
Weniger bekannt ist jedoch, dass ihre Wirksamkeit auch von ihrer molekularen Form abhängt.
Phospholipide oder Triglyceride? Diese beiden Strukturen spielen eine Schlüsselrolle bei der Aufnahme von Omega-3 und damit bei ihrer Wirkung auf die Gelenkbeweglichkeit.
Welche Omega-3-Form eignet sich also am besten für Ihren Hund? Hier finden Sie die wichtigsten Unterschiede.
Triglyceride sind die natürliche Form, in der der Großteil der Fette in der Nahrung vorkommt. Ein Triglycerid ist ein Molekül aus drei Fettsäuren, die an eine Struktur namens Glycerin gebunden sind. Diese Form ist in Fischölen oder herkömmlichen Pflanzenölen sehr verbreitet.
Phospholipide bilden eine besondere Gruppe von Lipiden. Im Gegensatz zu Triglyceriden enthalten sie zwei Fettsäuren und zusätzlich eine hydrophile Phosphatgruppe. Dadurch sind sie amphiphil: Ein Ende ist wasserliebend, das andere fettliebend.
Diese Doppelaffinität ermöglicht es ihnen, sich natürlich zu Lipid-Doppelschichten zusammenzufügen – der Grundstruktur der Zellmembranen aller Lebewesen, einschließlich des Hundes.
Bei der Verdauung erleichtert diese amphiphile Struktur die Einlagerung in Mizellen, die Fette durch die Darmwand transportieren. Omega-3-Fettsäuren in Phospholipidform können dadurch effizient aufgenommen werden.
Kurz gesagt kann der Organismus des Hundes Omega-3-Fettsäuren in Phospholipidform leicht verwerten, weil ihre Struktur mit den körpereigenen Zellmembranen kompatibel ist.

Mehrere Studien haben die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren in unterschiedlichen chemischen Formen verglichen. Dabei zeigten Phospholipide in verschiedenen Versuchsmodellen häufig eine gute Bioverfügbarkeit.
Eine klinische Studie in Lipids in Health and Disease (Schuchardt et al., 2011) zeigte, dass Krillöl (reich an Omega-3 in Phospholipidform) eine signifikant höhere Einlagerung von EPA und DHA in die Zellmembranen ermöglichte als Omega-3 in Triglycerid- oder Ethylesterform.
Eine weitere Studie von Köhler et al. (2015) beobachtete, dass Phospholipide schneller und effizienter als klassische Triglyceride aufgenommen wurden, selbst bei gleichwertigen Dosen.
Omega-3 in Phospholipidform entfalten ausgeprägtere entzündungshemmende und metabolische Effekte als solche in Triglyceridform.
Diese Ergebnisse sprechen dafür, die chemische Form bei der Auswahl eines Omega-3-Präparats für Hunde mit entzündlichen Gelenkbeschwerden zu berücksichtigen.
Entdecken Sie unseren Omega-3-Leitfaden
Bestimmte Öle zeichnen sich durch ihren hohen Phospholipidanteil aus – eine Struktur, die die zelluläre Aufnahme von Omega-3 fördert. Dazu gehören insbesondere:
Der Phospholipidanteil eines Meeresöls hängt eng vom eingesetzten Extraktionsverfahren ab:
Verfahren mit einem polaren Lösungsmittel (wie Ethanol) ermöglichen eine effiziente Extraktion der Phospholipidfraktion, da diese Moleküle amphiphil sind (sowohl hydrophil als auch hydrophob) und sich teilweise in polaren Lösungsmitteln lösen. Die so gewonnenen Extrakte behalten eine Struktur, die derjenigen der Zellmembranen nahekommt – daher ihre ausgezeichnete Bioverfügbarkeit.
Bei der Extraktion mit überkritischem CO₂ entsteht dagegen ein Öl mit nur wenigen Phospholipiden. Da CO₂ unpolar ist, werden vor allem Triglyceride und freie Fettsäuren extrahiert, während polare Lipide nur in geringem Umfang in das Öl übergehen.
Das Ergebnis ist ein stabiles, an EPA und DHA reiches Öl, dessen Omega-3-Fettsäuren überwiegend als Triglyceride vorliegen. Ihre Bioverfügbarkeit hängt unter anderem von Zusammensetzung, Dosierung und Verdauung ab.
Der Nährwert dieser Extrakte wird dadurch nicht grundsätzlich gemindert. Die CO₂-Extraktion ist ein sauberes und schonendes Verfahren für empfindliche Fettsäuren: Sie kommt ohne organische Lösungsmittel und hohe Temperaturen aus und kann Oxidation begrenzen.
Omega-3 sind essenzielle Nährstoffe für das Wohlbefinden des Hundes, aber nicht alle Formen sind gleichwertig.
Ihre molekulare Struktur und das Extraktionsverfahren spielen eine entscheidende Rolle für Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit.
An Phospholipide gebundene Omega-3 werden im Allgemeinen besser aufgenommen und sind biologisch aktiver als solche in Triglyceridform, da sie sich leichter in Zellmembranen integrieren.
Meeresöle aus polaren Extraktionen, wie Krill- oder ethanolextrahiertes Grünlippmuschelöl, sind natürlich phospholipidreicher.
Umgekehrt enthalten Öle aus CO₂-Extraktion, wie das für PERNIXOL® verwendete Öl, vorwiegend Triglyceride und freie Fettsäuren, bieten aber andere wesentliche Vorteile: außergewöhnliche Reinheit, verbesserte oxidative Stabilität und optimale Erhaltung von EPA und DHA durch schonende Extraktion ohne Lösungsmittel oder übermäßige Hitze.
Diesen Ansatz hat das Sensilia-Labor gewählt: eine flüssige Rezeptur aus CO₂-extrahiertem Grünlippmuschelöl und Mikroalgenöl, die konzentrierte, stabile und gut verträgliche Omega-3-Fettsäuren liefert.
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Dieser Artikel wurde vom F&E-Team des auf Tierernährung spezialisierten Sensilia-Labors verfasst.