
Sanfte Übungen für arthrotische Hunde: Schwimmen, Gehen, Propriozeption … Erfahren Sie, wie Sie sich schmerzfrei bewegen, um Mobilität und Gelenkkomfort zu erhalten.
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Praktische TippsBei Gelenkschmerzen fragen sich viele Besitzer: Soll man seinen Hund weiter bewegen oder ihn im Gegenteil vollständig schonen?
Die Antwort der Tierärzte ist eindeutig: Bewegung bleibt unverzichtbar, sofern geeignete Übungen gewählt werden. Erfahren Sie, warum, wie und welche Aktivitäten einem arthrotischen Hund wirklich Linderung verschaffen können.
Entgegen einer verbreiteten Annahme muss Arthrose nicht mit Immobilität einhergehen. Zwar sind die Gelenke schmerzhaft, doch völlige Inaktivität beschleunigt die Steifheit und führt zu Muskelabbau. Muskeln sind jedoch die „natürliche Stütze“ der Gelenke: Je stärker sie sind, desto weniger belasten sie die geschädigten Bereiche.
Bewegung stimuliert außerdem die Absonderung der Synovialflüssigkeit, dem eigentlichen Gelenkschmiermittel, das Reibung verringert und den Knorpel versorgt.
Arthrotische Hunde, die mit Omega-3 supplementiert und einem sanften Bewegungsprogramm unterzogen werden, verbessern ihre Bodenbelastung und tägliche Mobilität signifikant.
Das Labor Sensilia ist ein französisches, familiengeführtes und unabhängiges Labor in der Gironde (Frankreich). Seit 2019 entwickeln und fertigen wir gesunde und innovative Wellness-Produkte.
Kurz gesagt: Lieber jeden Tag ein wenig bewegen als vollständig ruhen.
Damit Bewegung nützlich und nicht schmerzhaft ist, machen einige einfache Regeln den Unterschied:
Man kann diese Aktivitäten mit dem täglichen Aufwärmen eines Seniorsportlers vergleichen: sanft, aber regelmäßig – sie ermöglichen es, den Körper in Bewegung zu halten, ohne ihn zu überfordern.
Gehen ist die einfachste und zugänglichste Aktivität. Es stimuliert die Gelenkschmierung und erhält die Ausdauer. Praktischer Tipp : Bevorzugen Sie mehrere kurze tägliche Spaziergänge statt eines langen Ausflugs.
Wasser reduziert das Körpergewicht und ermöglicht einen hohen Muskelaufwand ohne Belastung der Gelenke.
Achten Sie jedoch auf die Wassertemperatur: Ein arthrotischer Hund verkrampft sich leicht in kaltem Wasser.

Seinen Hund auf verschiedenen Untergründen gehen zu lassen (hohes Gras, Sand, Moos) fördert die Koordination. Das mag unbedeutend wirken, doch diese kleinen Anpassungen stärken die stabilisierenden Muskeln und erhalten die Beweglichkeit.
Vorsichtig durchgeführt und idealerweise von einem Tierarzt oder Tierphysiotherapeuten angeleitet, helfen Dehnübungen, die Steifheit zu reduzieren. Stellen Sie sich das Gefühl eines Menschen vor, der sich nach dem Aufwachen streckt: Diese einfache Geste gibt Mobilität zurück und entspannt das Gewebe.
Ein paar Schritte an einem sanften Hang oder das Steigen von 2–3 niedrigen Stufen genügen, um die Hintergliedmaßen zu kräftigen. Der Gewinn ist beträchtlich: Je tonischer die Muskeln, desto weniger tragen die Gelenke allein das Körpergewicht.
Bestimmte Bewegungen verschlimmern Arthrose, weil sie die Gelenke abrupt belasten:
Diese Aktivitäten erzeugen Verdrehungen und Stöße – Synonym für Schmerz und Verletzungsrisiko.
Der Nutzen sanfter Übungen vervielfacht sich, wenn sie mit einer Ernährung angereichert mit Omega-3 (EPA und DHA) kombiniert werden.
Arthrose muss einen Hund nicht zur Immobilität verdammen. Im Gegenteil, ein Programm sanfter, regelmäßiger und angepasster Übungen ist eines der besten Mittel, Schmerzen zu lindern, die Mobilität zu erhalten und die Lebensqualität zu verbessern.
Indem Sie diese Praktiken mit einer ausgewogenen, omega-3-reichen Ernährung verbinden, geben Sie Ihrem arthrotischen Begleiter die Möglichkeit, länger aktiv, glücklich und Ihnen nah zu bleiben.
Dieser Artikel wurde vom F&E-Team des Sensilia Labor verfasst, Experte für Tierernährung.