Das Labor Sensilia ist ein französisches, familiengeführtes und unabhängiges Labor in der Gironde (Frankreich). Seit 2019 entwickeln und fertigen wir gesunde und innovative Wellness-Produkte.

Entdecken Sie die ideale Omega-3-Dosierung (EPA & DHA), um die Beweglichkeit zu verbessern, Entzündungen zu reduzieren und die Gelenke Ihres Hundes im Alltag zu schützen.
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Omega-3Gelenkprobleme sind häufig, besonders bei älteren Hunden, großwüchsigen Rassen und genetisch prädisponierten Tieren. Angesichts dieser schmerzhaften degenerativen Veränderungen hat die Suche nach natürlichen und gut verträglichen Lösungen dazu geführt, die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren zu untersuchen. Doch welche Dosierung ist wirklich wirksam, um die Beweglichkeit und den Gelenkkomfort des Hundes zu verbessern? Das sagen die tierärztlichen klinischen Studien.
Gelenkprobleme betreffen insbesondere ältere Hunde, großwüchsige Rassen oder genetisch prädisponierte Tiere. Um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten, hat sich die tierärztliche Forschung mit den Omega-3-Fettsäuren beschäftigt, insbesondere EPA und DHA, die natürliche entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.
Diese beiden Fettsäuren, die der Hund nicht selbst herstellen kann, finden sich in fettreichem Fisch und neuseeländischen Grünlippmuscheln oder auch in marinen Mikroalgen.
EPA ist eine Fettsäure, die eine Schlüsselrolle bei der Regulierung von Entzündungen spielt. Konkret wirkt sie wie eine natürliche Bremse: sie begrenzt die Produktion von Substanzen, die für Schmerzen und Entzündungen in den Gelenken verantwortlich sind, die als Prostaglandine und Leukotriene bezeichnet werden.
Diese Substanzen werden normalerweise aus einer anderen, stark entzündungsfördernden Fettsäure (der Arachidonsäure) gebildet. Indem EPA deren Platz einnimmt, ermöglicht es die Bildung von Molekülen, die für das Gewebe deutlich weniger aggressiv sind.
Außerdem fördert es die Bildung von „Resolvinen“, Verbindungen, die dem Körper helfen, Entzündungsprozesse auf natürliche Weise zu beenden.
DHA wirkt tiefgreifend auf die Körperzellen, insbesondere auf die des Gehirns, des Nervensystems und des Immunsystems. Es hilft, die Zellmembranen geschmeidig zu halten, wodurch die Zellen besser miteinander kommunizieren können.
Bei Gelenkproblemen trägt DHA dazu bei, Entzündungen zu reduzieren, allerdings nachhaltiger als EPA. Es hilft außerdem, die Aktivität bestimmter Enzyme zu blockieren, die das Gelenkgewebe wie den Knorpel schädigen. So spielt es eine schützende Rolle und bewahrt langfristig die Integrität der Gelenke.
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Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen erlauben es nicht, eine einheitliche EPA- und DHA-Dosis festzulegen, die für alle Hunde mit Arthrose geeignet ist. Die untersuchten Mengen variieren je nach Gesundheitszustand des Tieres, seiner Ernährung, der verwendeten Formulierung und der Dauer des Protokolls.
Die nachfolgend vorgestellten Studien betreffen Hunde mit diagnostizierten Gelenkbeschwerden, die über einen festgelegten Zeitraum tierärztlich begleitet wurden. Sie geben einen Überblick über die im klinischen Kontext untersuchten Dosierungen, stellen jedoch keine allgemeine Empfehlung dar, die auf alle Hunde übertragbar ist.
Diese Protokolle sind von einer nutritiven Erhaltungszufuhr zu unterscheiden, die der täglichen Unterstützung dient. Eine moderate, langfristig verabreichte Dosis entspricht nicht einer höheren klinischen Dosis, die über wenige Wochen gegeben wird, da diese Ansätze unterschiedliche Ziele verfolgen.
177 Hunde mit Arthrose erhielten über 3 Monate mit EPA+DHA angereichertes Futter in unterschiedlichen Dosierungen (bis zu 4 g/1000 kcal). Die Gruppen mit den höchsten Dosierungen zeigten eine signifikante Verbesserung von Lahmheit, Schmerzen bei Palpation und Beweglichkeit. Der Nutzen war dosisabhängig.
74 Hunde mit Arthrose erhielten über 12 Wochen 69 mg/kg/Tag EPA+DHA. Ergebnis: signifikante Reduktion von Schmerzen und Gelenksteifheit auf der visuellen Analogskala (VAS) sowie eine von den Besitzern besser bewertete Funktionsfähigkeit.
Zusammenfassung von 23 randomisierten klinischen Studien bei Hund und Katze. Fazit: EPA und DHA zeigen eine nachgewiesene Wirksamkeit auf Schmerzen, Beweglichkeit und Lebensqualität bei Gelenkproblemen, insbesondere ab 60 bis 100 mg/kg/Tag.
Auch wenn Arthrose die am umfassendsten dokumentierte Indikation bleibt, haben mehrere klinische Studien auch die Vorteile von EPA und DHA bei anderen Beschwerden aufgezeigt: Hautzustand (allergische Dermatitis), Augengesundheit (Keratoconjunctivitis sicca), verbessertes Fell, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar bestimmte Krebsarten (Lymphom).
Die folgende Tabelle fasst die in der wissenschaftlichen Literatur untersuchten Dosierungen zusammen:
| Beschwerde | Untersuchte Dosierung | Mindestdauer | Beobachtete klinische Wirkungen |
|---|---|---|---|
| Arthrose / Gelenkbeschwerden | 60-100 mg/kg/Tag | 6 bis 12 Wochen | Reduktion von Schmerzen und Steifheit, bessere Beweglichkeit |
| Allergische Dermatitis | 50-90 mg/kg/Tag | 8 bis 10 Wochen | Verminderung von Juckreiz, Rötung, sekundären Läsionen |
| Keratoconjunctivitis sicca | EPA:DHA-Verhältnis 1,5:1 | 6 Monate | Verbesserung der klinischen Augensymptome |
| Stumpfes Fell / Fellverschlechterung | EPA: 16 mg/kg, DHA: 10 mg/kg | 3 Monate | Verbesserung des Seborrhoe-Index |
| Herzklappenerkrankung / chronische Herzinsuffizienz | EPA: 27 mg/kg, DHA: 18 mg/kg | 4 bis 8 Wochen | Verbesserung der echokardiografischen Herzparameter |
Auch ohne erkennbare Gelenksymptome kann eine moderate Omega-3-Supplementierung dazu beitragen, die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten, das Immunsystem zu unterstützen und die Qualität von Haut und Fell zu bewahren.
Bei gesunden erwachsenen Hunden wird eine tägliche Zufuhr von 14 mg EPA+DHA pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen.
Um die tägliche Dosierung zu erleichtern, hier ein Anhaltspunkt je nach Größe des Hundes:
| Gewichtsklasse | Durchschnittsgewicht | Empfohlene Tagesdosis (EPA+DHA) |
|---|---|---|
| Unter 10 kg | 7 kg | 98 mg/Tag |
| 10 bis 20 kg | 15 kg | 210 mg/Tag |
| 20 bis 30 kg | 30 kg | 420 mg/Tag |
| Über 40 kg | 45 kg | 630 mg/Tag |
Diese Zufuhr kann durch eine angereicherte Ernährung oder ein hochwertiges Omega-3-Präparat erfolgen (etwaGrünlippmuschel-Öl oder Algenöl), das langfristig gut verträglich ist. Sie tragen dazu bei, die Mechanismen der Entzündungsregulation zu erhalten und das Altern positiv zu begleiten.
Tierärztliche Studien deuten darauf hin, dass EPA und DHA für die nutritive Unterstützung der Gelenkfunktion des Hundes von Interesse sind. Ihre Dosierung muss jedoch im jeweiligen Anwendungskontext interpretiert werden.
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Cet article a été rédigé par l'équipe R&D du Laboratoire Sensilia, expert en nutrition animale.